Die 4 größten Fehler bei Anmelde-Formularen - OnlineDurchbruch.com

Wir haben unseren Autoresponder eingerichtet und auch mehrere FollowUp-Emails hinterlegt. Und doch meldet sich niemand für unsere Liste an. Vielleicht liegt es daran, dass wir die folgenden 4 Fehler im Umgang mit unserem Anmelde-Formular gemacht haben…

Zunächst möchte ich Dich Dazu einladen, Deine persönliche Perspektive zu verlassen und die Sichtweise der Besucher Deiner Website anzunehmen. Denn auch wenn wir selber der Meinung sind, mit unserem Angebot einen großen Mehrwert zu bieten und ein Problem des Kunden zu lösen, so ist dies unserem Besucher noch nicht klar, oder er glaubt es uns schlichtweg nicht. Wie oft werden einem im Internet vollmundige Versprechen gemacht? Wie oft wird man mit interessanten Angeboten in Email-Listen gelockt, nur um schließlich im Stundentakt mit Werbemails vollgemüllt zu werden? Und wie oft haben wir selber schon in einer Newsletter-Mail wirklich wertvolle und in sich abgeschlossene Informationen bekommen? Ja, ab und an mag dies schon vorkommen. Doch die Anzahl plumper Werbemails ist deutlich höher.

Deswegen ist es inzwischen schon schwer genug, Menschen dazu zu bewegen, sich in unsere Email-Liste einzutragen. Doch wenn wir uns dann noch grobe Schnitzer im Umgang mit dem Anmeldeprozess erlauben, dann ist die Mission „Listen-Aufbau“ zum Scheitern verurteilt. Deswegen wollen wir uns in diesem Artikel die vier größten Fehler beim Anmelde-Formular anschauen um diese dann künftig hoffentlich zu vermeiden.

 

1. Keine klare Handlungsaufforderung…

Der erste großer Fehler, den man immer wieder sieht ist, dass keine klare und eindeutige Handlungsaufforderung platziert wird. Nun magst Du denken „Was für eine klare Handlungsaufforderung muss es bei einem OptIn-Formular für einen Newsletter schon geben?“. Es ist doch klar was zu tun ist… Richtig?

Doch glaube mir: Wenn Du auf Deiner Website den Besuchern nicht mindestens dreimal ganz klar und deutlich sagst, was sie als nächstes machen sollen, dann werden sie wahrscheinlich überhaupt nichts tun. Grade Anfänger fühlen sich manchmal nicht wohl damit, fast schon befehlsartige Handlungsaufforderungen zu geben. Doch anders funktioniert es nun einmal nicht. Glaube es mir! Eine freundliche Einladung, sich in Deine Liste einzutragen, wird vom Besucher entweder dankend abgelehnt, oder nicht einmal wahrgenommen. Rote Pfeile, die Aufforderung „Trage Dich JETZT ein!“ und riesige Ausrufezeichen – all das mag Dir womöglich zu grell und laut sein, zu amerikanisch, zu marktschreierisch. Doch leise Töne funktionieren nicht! Mach es entweder richtig und effektiv oder lass es direkt sein!

Du musst Deinen Besuchern ganz klar und deutlich sagen, was sie zu tun haben! Vergiss nicht, dass sie erst einmal kein Interesse daran haben, sich in Deine Liste einzutragen. Sie werden also nicht aktiv nach einer Möglichkeit suchen, sich in Deinen Verteiler einzutragen oder sich darum schlagen, von Dir aufgenommen zu werden. Ein Großteil der Besucher wird sich so oder so nicht in Deine Liste eintragen. Doch wenn Du noch nicht einmal klar und deutlich dazu aufforderst, dann wird sich überhaupt niemand anmelden.

 

2. Kein Grund sich einzutragen…

Es klingt so lapidar und man möchte kaum glauben, dass jemand solch einen grundlegenden Fehler macht. Aber geh doch einfach mal im Netz auf Suche! Es wird sicher nicht lange dauern, bis Du die ersten OptIn-Formulare findest, die wie folgt dazu einladen, sich einzutragen: „Trage Dich hier ein und wir informieren Dich, wenn es etwas Neues gibt.“…

Jetzt mal ganz ehrlich und nach wie vor aus der Sicht Deiner Besucher: Würdest Du Deine wertvolle Email-Adresse irgendwo im Internet eintragen, wenn Dir kein vernünftiger Grund dafür gegeben wird? Niemand interessiert sich für Deinen Newsletter – so schmerzhaft diese Erkenntnis sein mag. Ohne einen guten Grund wird sich keine Menschenseele in Deine Liste eintragen.

Das mindeste ist eine gute Beschreibung des Benefits, den der Besucher hat, wenn er sich in Deine Liste einträgt. Und „auf dem Laufenden gehalten zu werden“ ist kein Benefit. Das OptIn-Formular sollte gute Antworten auf die folgenden Fragen liefern – was bedeutet, dass zunächst Du gute Antworten darauf finden solltest:

– Warum sollte sich der Besucher in Deine Liste eintragen? Welchen direkten Nutzen hat er davon?

– Auf welches drängende Problem / auf welche Probleme Deiner Besucher nimmt der Newsletter Bezug?

– Welche Problemlösungen bietet Dein Angebot und ganz besonders der Newsletter?

Sorge dafür, dass die Besucher Deiner Website einen guten Grund haben, sich in Deine Liste einzutragen, und dass dieser Grund für sie direkt ersichtlich ist. Nur, wenn sie wirklich etwas davon haben, werden sie sich auch eintragen.

 

3. Zu neugierig…

Der dritte Fehler, der zu erheblichen Problemen beim Listenaufbau führt, ist ein Anmeldeformular mit zu vielen Feldern. Natürlich möchtest Du möglichst viel über Deine Besucher wissen und schon im Marketing-Grundkurs bekommen wir die Wichtigkeit einer Zielgruppen-Analyse eingetrichtert. Doch an dieser Stelle musst Du eine Entscheidung treffen und Prioritäten setzen.

Split-Tests haben gezeigt, dass die Anmelderate mit jedem zusätzlichen Feld um rund 20% einbricht. Wenn Du mehr als nur die Email-Adresse einsammeln möchtest, dann solltest Du gut abwägen, ob es Dir das wirklich wert ist. In jedem Fall rate ich davon ab, mehr als die Email und den Namen abzufragen.

In bestimmten Branchen und je nach Geschäftskonzept kann man die zu erhebenden Daten eventuell nicht beliebig reduzieren. Beispielsweise ist vorgesehen, den Interessenten via Telefon zu kontaktieren, oder evtl. benötigst Du eine postalische Adresse. In solchen Fällen solltest Du diese Datenfelder jedoch optional machen. Wer Dir die entsprechenden Daten nicht geben möchte, der sollte auch nicht dazu gezwungen sein.

An dieser Stelle möchte ich Dir noch eine weitere Möglichkeit anbieten:

Erhebe zunächst nur die Email-Adresse. So stellst Du sicher, dass sich möglichst viele Interessenten anmelden. In einer der FollowUp-Emails kannst Du dann um weitere Daten bitten. Du könntest zu einem Fragebogen verlinken, dessen Ausfüllen mit einem weiteren Bonus belohnt wird.

Ich sollte der Vollständigkeit halber an dieser Stelle aber ganz klar feststellen, dass es durchaus auch Geschäftsmodelle und Strategien gibt, bei denen meine Ausführungen zu diesem Punkt weniger Relevanz haben. Beispielsweise kann es grade im Bereich hochpreisiger Angebote Sinn machen, die Informationsfülle höher zu priorisieren als die Anmelderate – gemäß dem Motto: Qualität vor Quantität. Es gibt also durchaus Situationen, in denen auch dann umfangreiche OptIn-Formulare Sinn machen, wenn sich dadurch nur noch wenige, dafür aber qualifizierte Besucher eintragen. Doch generell rate ich dazu, außer der Email-Adresse maximal noch den Namen abzufragen. Und auch dieses Feld sollte sorgfältig abgewägt werden.

 

4. Verpasste Chancen bei der Willkommens-Email…

Lass uns annehmen, ein Besucher Deiner Website hat sich tatsächlich dazu entschlossen, sich in Deine Liste einzutragen. Schon lauert die nächste Gefahr. Denn immer wieder begegnen einem Listen, in denen die Möglichkeiten des Anmeldeprozesses nicht richtig genutzt werden.

Das folgende Prinzip stammt zwar nicht explizit aus dem Online-Marketing, sondern aus dem klassischen Verkauf, doch sollten wir es beherzigen und bei der Anmeldung für unsere Liste anwenden:

Viele Verkäufer geben so richtig Gas und springen durch jeden Reifen, um ihren Gesprächspartner zum Kauf zu bewegen. Sobald das Geschäft dann erst einmal besiegelt ist, kommt aber nichts mehr. Dabei blenden diese Abschluss-fixierten Verkäufer aber zwei Dinge aus: Zum einen kann jeder Käufer, der sich zunächst zu einem Kauf hat überreden lassen, nun aber nicht mehr dahinter steht, immer noch vom Kauf zurücktreten. Zum anderen ist ein Kunde erst dann richtig interessant, wenn er sich ein weiteres Mal zum Kauf entscheidet. Erst dann kann sich der Verkäufer sicher sein, einen treuen, zufriedenen Kunden zu haben. Doch wie wahrscheinlich ist ein erneuter Kauf wohl, wenn der Kunde einmal die Erfahrung gemacht hat, dass das Interesse an ihm schlagartig nachlässt, sobald er seine Geldbörse aufgemacht hat.

Gute Verkäufer wissen hingegen, dass es nach Vertragsabschluss ihr Job ist, dem Kunden zu bestätigen, dass er genau richtig gehandelt hat. Ein Verkaufsprofi lässt grade nach dem Verkauf nicht nach, sondern legt nun noch einen drauf bzw. bietet noch einen Zusatz-Benefit, mit denen der Käufer nicht gerechnet hat. Zum neuen Auto gibt es beispielsweise gratis und unerwartet noch das Navigationssystem on top, den Hauskauf möchte der Makler mit seinem Klienten bei einem schicken Abendessen auf Kosten des Hauses feiern oder der Handyverkäufer legt nach Vertragsabschluss noch eine schicke Hülle drauf.

Doch was passiert bei vielen Email-Listen? Sobald man seine Daten eingegeben hat kommt eine farb- und freudlose Bestätigungsmail, in der man dazu aufgefordert wird, die Eintragung zu bestätigen. Bereits hier steigen viele Besucher wieder aus. Selbst im Idealfall musst Du damit rechnen, dass bei 500 Eintragungen mindestens 50 nie bestätigt werden. Doch wenn die Bestätigungs-Email auch noch unsexy, langweilig und ohne einen verstärkenden Grund daherkommt, den Anmeldeprozess bis zum Ende durchzuziehen, dann wird die Rate unbestätigter Anmeldungen sicher noch deutlich höher ausfallen.

Im Anmeldeprozess zu meinem kostenlosen Online-Marketing Fernstudium kannst Du Dir anschauen, wie man es besser machen kann…

Nachdem sich ein Besucher eingetragen hat, wird er auf eine Seite weitergeleitet, auf der ein Countdown runterzählt. Es wird mitgeteilt, dass soeben eine Bestätigungs-Email versendet wurde, und man kostenlos ein zusätzliches eBook herunterladen kann, wenn man innerhalb der nächsten 7 Minuten die Eintragung bestätigt. Zum einen hat der Besucher nicht damit gerechnet, noch einen Bonus oben drauf zu bekommen (dieser wurde an keiner Stelle zuvor erwähnt) – wir könnten dies also als die Extrameile bezeichnen. Auf der anderen Seite wird mit der zeitlichen Begrenzung ein Anreiz gegeben, die Bestätigung nicht später, morgen oder nie durchzuführen, sondern genau JETZT.

Bei Vergleichstests konnten wir unsere OptIn-Rate bzw. die Zahl derer, die sich zwar angemeldet haben, dann aber nicht die Eintragung bestätigten, wie folgt optimieren.

Eintragungen ohne Bestätigung des Double-OptIn-Verfahrens in Prozent:

– Standardisierte Bestätigungs-Mail: 12,3%
– Bestätigungs-Mail mit Bonus bei Bestätigung: 7,8%
– Countdown von 7 Minuten für den Bonus: 5,1%

Wie Du siehst, konnte mit der richtigen Strategie die Anzahl der Anmeldungen ohne abgeschlossenes Double-OptIn mehr als halbiert werden. Es hingen deutlich weniger Anmeldungen in der Pipeline fest und entsprechend empfingen umso mehr Menschen unsere Emails. Unterschätze also selbst solch scheinbar lästigen Dinge wie die Bestätigungs-Mail nicht und lass solche „Unannehmlichkeiten“ für Dich arbeiten!

 

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Liebe Grüße,